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SKANDAL! Organhandel, Nahrungsmittel, Pharma, Kosmetik – Das schmutzige Geschäft mit abgetriebenen Föten

Organhandel, Nahrungsmittel, Pharma, Kosmetik – Das schmutzige Geschäft mit abgetriebenen Föten Organhandel, Nahrungsmittel, Pharma, Kosmetik – Das schmutzige Geschäft mit abgetriebenen Föten

Es gibt Firmen, die abgetriebene Föten aufkaufen und gewinnbringend weiterverkaufen. Es ist ein lohnendes Geschäft und egal, ob nun im Bereich Organhandel, der Kosmetik- oder Pharmaindustrie, ja sogar in der Nahrungsmittelindustrie, abgetriebene menschliche Föten werden wie Rohstoffe gehandelt und dies sogar mithilfe von staatlich finanzierten Beratungsstellen.

Vielleicht heißt es demnächst auf Werbeflächen: „Treiben Sie ab – Retten Sie Leben.“

Genau so müssen wir uns vorstellen, was wir in unseren neuen Recherchen gefunden haben.

In den USA ist die Planned Parenthood Federation of America (PPFA) in die Kritik geraten. Die  amerikanische Non-Profit-Organisation soll abgetriebene Föten an Wissenschaftler vermittelt haben. Dieses wurde von der Organisation bestätigt und sei für „lebensrettende Forschung“  ohne Gewinnerzielung. In den aufgetauchten Videos erklärte die heimlich gefilmte Direktorin des medizinischen Dienstes der Organisation, wie man den abgetriebenen Fötus zerstört, ohne besonders wertvolle und begehrte Körperteile wie Herz, Lunge und Leber zu beschädigen.

PPFA  ist Mitglied der International Planned Parenthood Federation, zu der in Deutschland Pro Familia gehört. Unterstützt wird die Organisation von 38 Unternehmen, die in einer Liste veröffentlicht wurden. Darunter befinden sich u. a. Bank of America, Starbucks, Microsoft und Susan G. Komen. Letztere ist auch als Susan G. KOMEN Deutschland e. V. – Verein für die Heilung von Brustkrebs bekannt. Die Stiftung Susan G. Komen for the Cure gilt als eine der weltweit größten Brustkrebshilfe-Organisationen und kann auf über 100 000 freiwillige Helfer vor allem im Gründungsland USA, aber auch in Italien, Puerto Rico und Deutschland zählen.

Anlass der Diskussionen und Proteste sind Äußerungen der Direktorin für medizinische Dienstleistungen der Organisation, Deborah Nucatola (Los Angeles). In einem Video, das von Lebensschutzaktivisten mit versteckter Kamera und unter falscher Identität gedreht wurde, erklärt sie, wie Planned Parenthood die Organe abgetriebener Kinder verkauft: „Gestern haben zum ersten Mal Leute wegen einer Lunge angefragt“, sagte sie ihren Gesprächspartnern. Die größte Nachfrage gebe es nach unteren Extremitäten. „Keine Ahnung, was die dann damit machen…“

In den deutschen Medien haben wir zu den Anschuldigungen vergeblich gesucht, zumal auch „Pro Familia“  betroffen sein dürfte. Laut Wikipedia ging die Gründung unter anderem auf Vorarbeiten von Margaret Sanger zurück, einer Aktivistin der Bewegung für Geburtenkontrolle, die 1921 die American Birth Control League gründete, aus der 1942 die US-amerikanische Organisation Planned Parenthood und 1952 auch die (deutsche) Pro Familia und (internationale) IPPF hervorgingen. Pro Familia stand bereits im Oktober 2013 in der Kritik. Recherchen des „Tagesspiegel“ zufolge publizierte das Verbandsorgan „Pro Familia Magazin“ in den achtziger und neunziger Jahren gleich mehrfach Artikel, in denen sexueller Missbrauch von Kindern verharmlost oder gar rechtfertigt wurde. Bereits in 2004 hatte der hessische Rechnungshof der Landesregierung empfohlen, den Verein „Pro Familia“ nicht mehr zu fördern und den Beratungsstellen der Organisation die Anerkennung als Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen zu entziehen. Als ein wesentliches Ergebnis stellten die Prüfer fest, dass in den drei medizinischen Instituten von „Pro Familia“ Abtreibungen vorgenommen würden. Solange die „Pro Familia“-Vereine ambulante Schwangerschaftsabbrüche anböten oder nicht für eine hinreichende Trennung von Beratungsstellen und medizinischen Instituten sorgten, solle das Sozialministerium deren Anerkennung als Konfliktberatungsstellen widerrufen und die Förderung einstellen, rieten die Prüfer.

Quelle: FAZ

In den USA haben mehrere Bundesstaaten nun umfassende Untersuchungen angekündigt, mit denen die Praktiken der „Planned Parenthood Federation“ ans Licht gebracht werden sollen und bei denen über eine weitere (bundes-)staatliche Förderung entschieden werden werden soll.

«Planned Parenthood» unterhält Gesundheitszentren in allen US-Bundesstaaten und wird zu einem Drittel staatlich finanziert. Für die Schwangerschaftsabbrüche, die rund drei Prozent der medizinischen Dienstleistungen ausmachen, erhält die Organisation keine Zuschüsse. Hauptsächliche Aktivitäten von «Planned Parenthood» sind Krebsvorsorge, Zugang zu gynäkologischen Untersuchungen sowie Empfängnisverhütung.

Seit Wochen nun diskutiert nicht nur Amerika über mit versteckten Kameras aufgenommene Gespräche mit Mitarbeitern der Planned Parenthood“, in denen der Verkauf von Körperteilen und Organen der abgetriebenen Babys diskutiert wird. „Immer mehr Leute wollen intakte Leber“, erklärte die Direktorin Deborah Nucatola, bei einem Geschäftsessen im Restaurant. „Wir sind sehr gut darin geworden, Herz, Lunge und Leber zu bekommen. Dann zerquetsche ich diesen Teil nicht, ich zerquetsche dann sozusagen eher unten, und ich zerquetsche oben, und ich schaue, ob ich das intakt raus bekomme.“ Die Aktivisten hatten sich als Mitarbeiter eines jungen Unternehmens ausgegeben, die Teile abgetriebener Embryos an Forschungslabore weiterverkaufen will.

Planned Parenthood selbst äußerte sich mehrfach zu den Vorwürfen. Zwar bedauere die Organisation den Tonfall der heimlich gefilmten Leiterin. Die gezeigte Praxis, Gewebe abgetriebener Embryonen zu Forschungszwecken zu verwenden, sei jedoch nicht illegal. Planned Parenthood erwirtschafte damit keinen Gewinn, die Preise würden lediglich den Verwaltungsaufwand decken. Viele Frauen entschieden sich freiwillig dazu, das Gewebe der abgetriebenen Embryonen der Wissenschaft zu spenden. „So haben sie wenigstens das Gefühl, dass aus einer schweren Zeit ihres Lebens noch etwas Positives hervorgeht“, erklärt auch eine der heimlich gefilmten PP-Mitarbeiterinnen.

Schauspielerinnen wie Scarlett Johansson, Lena Dunham und Julianne Moore bekundeten auf Twitter ihre Solidarität mit Planned Parenthood. Die Unternehmen Coca Cola, Ford und Xerox baten PP indes, sie von einer öffentlichen Unterstützerliste zu streichen, die bisher auf der Webseite von PP zu sehen gewesen war. Sie seien nie Geldgeber von PP gewesen, teilten die Unternehmen mit. Planned Parenthood entfernte daraufhin die komplette Liste von ihrer Homepage.

Die USA befindet sich im Präsidentschaftswahlkampf und Hillary Clinton erhielt 2009 den „Margaret Sanger Award“ der Planned Parenthood Federation of America (PPFA) für ihre „unbeirrbare Unterstützung für die Gesundheit und die Rechte von Frauen während ihrer politischen Karriere“ verliehen.

„Mein Bauch gehört mir!“ Mit dieser provozierenden Parole war die Frauenbewegung Anfang der siebziger Jahre in der Bundesrepublik angetreten, um die ersatzlose Streichung des Paragrafen 218 aus dem Strafgesetzbuch zu erreichen. Nun kommt die Abtreibung wieder auf den Tisch zurück und dieses als mittlerweile eines der Hauptthemen um die Präsidentschaftswahl in den USA.

Quelle: Netzfrauen

TIPP aus der Redaktion: Falls Sie von einem Schwangerschaftsabbruch betroffen sein sollten, egal ob gewollt oder ungewollt, bestehen Sie unbedingt auf die Herausgabe Ihres Babys.

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Last modified onMonday, 01 August 2016 13:17
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