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RTL-Reporter Jenke von Wilmsdorff hat für "Das Jenke-Experiment" harte Drogen ausprobiert.

Ein stabiles Umfeld, wahre Liebe und ein damit erfülltes und STRESSFREIES Leben tragen seit Menschengedenken zusätzlich einen sehr großen Teil dazu bei, dass die "Faszination Drogenrausch" gar nicht erst die Oberhand gewinnt... Ein stabiles Umfeld, wahre Liebe und ein damit erfülltes und STRESSFREIES Leben tragen seit Menschengedenken zusätzlich einen sehr großen Teil dazu bei, dass die "Faszination Drogenrausch" gar nicht erst die Oberhand gewinnt...

Traumeinschaltquoten! 2,44 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen am Montagabend „Das Jenke-Experiment“ Thema: Harte Drogen im Selbstversuch bei RTL. Der Marktanteil lag damit bei herausragenden 24,8%, der Tagessieg war der Sendung nicht zu nehmen.

Jenke von Wilmsdorff - Fernseh Journalist und Schauspieler, widmet sich am Liebsten gesellschaftlichen Reizthemen. Am Montag ist "Das Jenke-Experiment" bei RTL in die vierte Staffel gestartet. Mit einem Auftakt, der selten so umstritten war: Der RTL-Reporter greift zu harten Drogen wie Ecstasy, LSD und K.O.-Tropfen. 

Harte Drogen sind trauriger Weise im Alltag der Deutschen angekommen, erklärt Jenke von Wilmsdorff zu Beginn seines Selbstversuchs – und langweilt nicht weiter mit den Gründen für diese Feststellung - die Gründe und Gesellschaftsschichten sind zu vielfältig. Insofern bleibt der RTL-Reporter dem Erfolgsrezept von „Das Jenke-Experiment“ treu: Er knöpft sich ein gesellschaftliches Reizthema vor – wie etwa Alkoholismus, Leben im Rollstuhl oder Armut – und zeigt einfach mal im Selbstversuch, wie das so ist. Ein „Doku-Format“, wie der Kölner Sender es nennt, das eher auf den Effekt statt auf Erklärungen setzt.

Die Faszination um „Das Jenke-Experiment“ ist schnell erklärt: Schwere Schicksale, Krankheiten und (soziale) Abhängigkeiten werden als fundierte wie unterhaltsame Selbstversuche aufgearbeitet. So wird auch Alkoholismus (Wilmsdorffs Abhängigkeit hat vier Wochen angedauert) zum Zuschauermagnet – und harte Drogen zu einem Quotenrausch für RTL.

48-Stunden-Partymarathon auf Ecstasy und Speed

Zugegeben: Es ist wirklich unterhaltsam, wenn Wilmsdorff einen 48-Stunden-Partymarathon auf Ecstasy und Speed hinlegt und seinem Kameramann in der Disco völlig verstrahlt zuruft: „Du bist mein Junge! Wir müssen gemeinsam privat viel mehr erleben!“ und seinem Arzt, der das gesamte TV-Experiment begleitet und für neuen Stoff sorgt, fragt, ob er noch etwas nachwerfen soll. Was er da alles (nach-)wirft, ist zwar legal: Die chemische Zusammensetzung der Drogen sind leicht verändert – es handelt sich damit um sogenannte „Legal Highs“, die (noch) nicht strafbar sind, aber weitestgehend dieselbe Wirkung erzielten. ACHTUNG! Auch LEGAL HIGHS sind brandgefährlich und können zum Tod führen!!!! Der einzige Grund, warum diese Drogen noch nicht strafbar sind, ist der, dass die Gesetzgebung gar nicht hinterherkommt, die im rasanten Tempo auf den Markt geworfenen, immer neuen synthetischen Drogen auf den Index zu setzen. Während seine Kollegen nach 20 Stunden Feierei abwinken, tanzt sich Wilmsdorff noch vier Stunden durch das Stroboskopflimmern. „Drogen sind etwas Wunderbares“, so Wilmsdorff noch in der selben Nacht - nur um anschliessend 5 Tage lang elend leidend den Hang-Over auszukurieren und insgesamt 4 Wochen zu brauchen, um seinen Serotoninspiegel wieder auf ein normales Level zu bekommen.... Das ist es alles nicht Wert ist treffender Weise sein Fazit.

 „Drogen sind die Hölle“ 

Der RTL-Reporter besucht eine Suchtfachklinik für Mütter, die im Beisein ihrer Kinder gegen ihre Sucht und sogenannten Drogendruck kämpfen. In einer anderen Klinik sorgt ein schlotternder Säugling – der mit Entzugserscheinungen geboren wurde – für traurige Bilder. Eine Mutter erzählt Wilmsdorff von ihrem Kampf mit dem Entzug. „Das zeigt doch, was ein Psychoscheiß diese Drogen mit einem machen, oder?“, hält der RTL-Reporter nun entgeistert fest. Die Lebensumstände der Mütter: Gewalt, Lieblosigkeit, zu großer Leistungsdruck und weiterer negativer Stress. Und macht sich auf nach Portugal, um seinen ersten LSD-Trip zu erleben, der nach anfänglicher Bewusstseinserweiterung und damit verbundener Happening - Sechziger-Jahre - Flower-Power Erfahrung für Denke in einen wahren Horrortrip kippt..

In Portugal wurde der Drogenkonsum im Jahr 2000 völlig entkriminalisiert 

Es wird auch nicht mehr zwischen sogenannten "harten Drogen" wie Heroin und "weichen" Drogen wie Cannabis unterschieden. Der Besitz von Drogen zum Eigenverbrauch steht seit 15 Jahren nicht mehr unter Strafe. Im Rückblick war die Politik, die auf Prävention und Aufklärung setzt, sehr erfolgreich. Seit der Entkriminalisierung ist der Drogenkonsum allgemein und besonders bei jungen Menschen stark gesunken.

Die gefährliche Wirkung der sagenumwobenen K.o. - Tropfen

Aufschlussreich wird noch ein Besuch in München, in dem sich Wilmsdorff auf dem Oktoberfest K.O.-Tropfen verabreichen lässt – und ihn seine Redakteure schamlos bestehlen, verarschen und sogar unmerklich umziehen. All das hat der RTL-Reporter am nächsten Tag wieder vergessen, dementsprechend fassungslos gibt er sich bei der Auslese des Film- und Fotomaterials des vergangenen Abends. Es kommt auch ein Vergewaltigungsopfer aus München zu Wort, deren Fall schwer an den von Gina-Lisa Meyer Lohfink erinnert. Da K.o. Tropfen nur für eine sehr kurze Zeitspanne im Blut nachweisbar sind, haben es die Opfer so schwer, zu beweisen, dass sie - egal was passiert ist - nicht Herr ihrer Sinne waren. K.o. Tropfen führen unter anderem zu sexueller Enthemmung und totalem Gedächtnis Verlust. Die Opfer werden leider bis heute oft von Polizei und Gerichten als unglaubwürdig hingestellt. Wie man aus dem Filmmaterial über Gina Lisas Nacht und ihren eigenen Aussagen entnehmen kann, war diese in der entscheidenden Nacht definitiv nicht mehr Herr ihrer Sinne... Nicht umsonst werden K.o. Tropfen oft im Bereich der Prostitution und auch in der Pornoszene verwendet, um die Darstellerinnen gefügig zu machen.... Selbst vor sogenanntem High Class Escort in Luxushotels und teueren Villen macht das Phänomen keinen Halt - es gibt unzählige Beispiele in denen die Escort Ladys von ihren Kunden mittels K.o. Tropfen zu Sexspielchen gebracht wurden, denen sie nüchtern niemals zugestimmt hätten...

Was ist das Fazit des Selbstversuchs? High-Sein funktioniert auch ohne Rauschmittel – wie ein Kurs, der etwa durch Atemtechniken transzendentale Erlebnisse beschwört, beweist. „Die schönste Droge bin ich selbst“, hält Wilmsdorff fest. Ein stabiles Umfeld, wahre Liebe und ein damit erfülltes und STRESSFREIES Leben tragen seit Menschengedenken zusätzlich einen sehr großen Teil dazu bei, dass die "Faszination Drogenrausch" gar nicht erst die Oberhand gewinnt... 

Last modified onWednesday, 07 September 2016 08:37
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