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Die Bundesregierung rät Bevölkerung zu Hamsterkäufen - SO schützen Sie sich richtig für den Katastrophenfall

Gerade Trinkwasservorräte sind nicht zu unterschätzen, da im Falle einer Unterversorgung durch den Katastrophenfall ein Mangel an Trinkwasser sehr schnell zu einer flächendeckend lebensbedrohlichen Situation führen kann Gerade Trinkwasservorräte sind nicht zu unterschätzen, da im Falle einer Unterversorgung durch den Katastrophenfall ein Mangel an Trinkwasser sehr schnell zu einer flächendeckend lebensbedrohlichen Situation führen kann

Berlin - Zum ersten Mal seit dem Ende des Kalten Krieges will die Bundesregierung die Bevölkerung einem Bericht zufolge wieder zum Anlegen von Vorräten animieren, damit sie sich im Fall einer Katastrophe oder eines bewaffneten Angriffs vorübergehend selbst versorgen kann. „Die Bevölkerung wird angehalten, einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln von zehn Tagen vorzuhalten“, zitierte die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ aus einem Konzept für die zivile Verteidigung, das die Regierung am Mittwoch beschließen wolle.

Dem Bericht zufolge soll die Bevölkerung im Notfall zum Selbstschutz fähig sein, bevor staatliche Maßnahmen anlaufen, um eine ausreichende Versorgung mit Lebensmitteln, Wasser, Energie und Bargeld sicherzustellen. Daher solle die Bevölkerung auch angehalten werden, zur Erstversorgung für einen Zeitraum von fünf Tagen je zwei Liter Trinkwasser pro Person und Tag vorzuhalten, heiße es in dem vom Bundesinnenministerium erarbeiteten Text.

Laut „FAS“ handelt es sich um die erste Strategie zur zivilen Verteidigung seit dem Ende des Kalten Krieges 1989. Sie war 2012 vom Haushaltsausschuss des Bundestages in Auftrag gegeben worden. In dem 69 Seiten langen Konzept heiße es, „dass ein Angriff auf das Territorium Deutschlands, der eine konventionelle Landesverteidigung erfordert, unwahrscheinlich“ sei.

Dennoch sei es nötig, „sich trotzdem auf eine solche, für die Zukunft nicht grundsätzlich auszuschließende existenzbedrohende Entwicklung angemessen vorzubereiten“. (afp) - Quelle: BZ 

 

SO SCHÜTZEN SIE SICH RICHTIG: Gerade Trinkwasservorräte sind nicht zu unterschätzen, da im Falle einer Unterversorgung durch den Katastrophenfall ein Mangel an Trinkwasser sehr schnell zu einer flächendeckend lebensbedrohlichen Situation führen kann. Ein Vorrat von mind. 2 Litern Trinkwasser pro Person für mind. 5 - 10 Tage ist ratsam. Empfehlenswert sind die großen 8 Liter Plastikkanister und ein entsprechender Vorrat an energiereichen Lebensmitteln in Dosen. Lebenserhaltende Vorräte, wie z.B. Strom unabhängige Licht- und Wärmequellen schaden ebenfalls nicht. Als Nahrung geeignet sind überwiegend Dosenfleisch, Dosenbrot, Dosenobst, Milchpulver, Müsli u.ä. energiehaltige Lebensmittel, die Sie im Zweifelsfall auch ohne Aufwärmen verzehren können. Eine Basis Campingausstattung, wie Campinglampe (Batterien nicht vergessen!) und Gaskocher schaden genauso wenig, wie Nadel & Faden, klassische Kerzen, Feuerzeuge und Streichhölzer. Wohl Dem, der eine eigene Feuerstelle im Haus hat (Schwedenofen, Kamin, etc.). Vielleicht sollten Sie auch ab und zu einen Blick in Ihre Hausapotheke riskieren und ggfls. ein bisschen aufrüsten und erneuern. Manchmal sind Pflaster, Mullbinden und Jod im Haus ein wahrer Segen. Es schadet auch nicht zumindest einen Basic - Werkzeugkasten zu besitzen, in dem sich zumindest Akkuschrauber, Hammer und Nägel befinden.

Jeder, der selbst schon einmal eine solche Krisensituation miterlebt hat (Überschwemmung mit tagelang folgendem Abgeschnitten sein vom Stromnetz, z.B.) weiss wovon die Bundesregierung spricht und wird den Rat nicht einfach in den Wind schlagen.

Hamsterkauf - Checkliste für den Notfall

Denken Sie immer daran: Im Zweifelsfall ist es im WIRKLICHEN Katastrophenfall eventuell ZU SPÄT Hamsterkäufe zu tätigen, da in dieser Situation ALLE Menschen panisch Supermärkte und Tankstellen aufsuchen werden...

Daher UNSER Rat an Sie: Egal wie Sie über die aktuellen "Bedrohungen" denken - nehmen Sie den Rat ernst und sorgen Sie JETZT dafür im Notfall für sich selbst und Ihre Liebsten sorgen zu können. 

Das Alles klingt in Ihren Ohren vielleicht profan, aber wie heisst es so schön: Manchmal vermisst man die Dinge erst dann, wenn man sie nicht (mehr) hat - Klopapier z.B. ... 

Last modified onSaturday, 27 August 2016 10:29
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