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7 Gründe, warum Minimalisten keine Geldsorgen haben

Minimalismus bedeutet, ohne Ballast zu leben. Dieser Ballast können materieller Überfluss, vermeintliche Verpflichtungen und negative Beziehungen sein. Minimalismus bedeutet, ohne Ballast zu leben. Dieser Ballast können materieller Überfluss, vermeintliche Verpflichtungen und negative Beziehungen sein.

 

Sobald man sich von dem Ballast löst, passiert Erstaunliches. Man findet Zeit und Muße, sich dem zu widmen, was einem wichtig ist. Eine Reihe persönlicher Probleme lösen sich in Luft auf oder werden zumindest angegangen. Eines dieser Probleme sind Geldsorgen.

In diesem Artikel nenne ich sieben Gründe, warum Minimalisten keine Geldsorgen haben und mit etwas Geduld sogar finanzielle Unabhängigkeit erlangen.

1. Minimalisten konsumieren wenig

„Sparsamkeit ist eine gute Einnahme“, erkannte schon der römische Politiker und Philosoph Cicero vor über 2000 Jahren. Wer wenig Geld ausgibt, spart viel. Minimalisten tun sich damit leicht. Materielles steht nicht in ihrem Lebensmittelpunkt. Anstelle Sachen zu kaufen, machen sie Sachen (was natürlich auch etwas kosten kann): Mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen, ein Ehrenamt bekleiden, künstlerisch oder kreativ tätig werden, durch die Natur streifen, Träume verwirklichen …

2. Minimalisten zahlen weniger Instandhaltungs- und Folgekosten

Dinge beanspruchen nicht nur unsere Zeit und Aufmerksamkeit, sondern verursachen oft weitere Kosten, deren Höhe man beim Kauf meist unterschätzt. Ein Auto muss angetrieben, versichert, verschönert, gewartet, repariert und irgendwann ersetzt werden. Jedes noch so kleine elektrische Gerät verbraucht Strom. Auch viele nicht-elektrische Dinge ziehen Kosten für die Instandhaltung und die Entsorgung nach sich. Auf lange Sicht summiert sich das zu einem stolzen Betrag.

3. Minimalisten verkaufen Dinge, die sie nicht benötigen

Der Verkauf von CDs, Büchern, abgetragenen Klamotten und Kleinkram lohnt sich oft nicht, da der Aufwand in keinem Verhältnis zum Ertrag steht. Ich empfehle, solche Dinge zu verschenken oder zu spenden, es sei denn Du bist knapp bei Kasse oder verschuldet. Alles, was voraussichtlich einen guten Preis erzielt (meine Grenze liegt bei 10 Euro), kann verkauft werden. Wer hier etwas Zeit in die Auswahl der Verkaufsform (Secondhandladen, eBay, Kleinanzeigen, Flohmarkt etc.) steckt und die Ware geschickt präsentiert, freut sich bald über einen beruhigenden Kontostand. Als ich mich vor drei Jahren von meinem Kleinstwagen trennen wollte, musste ich nur ein paar Stunden investieren, um 4700 Euro zu erzielen.

4. Minimalisten leben auf kleiner Wohnfläche

Wer entrümpelt und nicht der Gefahr des erneuten Zurümpelns erliegt, wird sich mit der Zeit auch von Möbeln wie Regalen und Schränken trennen. Das sorgt für viel Platz. Du musst nicht gleich ein Tiny House bauen oder Digitaler Nomade werden. Aber ein Umzug in eine Wohnung mit kleinerer Fläche kann Sinn machen, schließlich sind die Wohnkosten der größte Posten unserer Lebenshaltungskosten. Minimalistische Häuslebauer pfeifen auf Quadratmeter und Schnickschnack und damit auf eine Menge Arbeit, Stress und Schulden.

5. Minimalisten sind schuldenfrei

Schuldenfrei zu werden und zu bleiben, funktioniert auf lange Sicht nur, wenn man weniger ausgibt als man einnimmt. Minimalisten mögen keine Schulden. Zinsen für Darlehen, Dispo und andere Kredite sind ihnen ein Gräuel, weil sie Druck und Abhängigkeit verursachen.

6. Minimalisten lieben Second Hand, Repair Cafes & Co.

Minimalismus bedeutet nicht, gar keine Dinge mehr zu besitzen oder zu verwenden, sondern nur es in Maßen zu tun. Oftmals kannst Du auf einen wenig nachhaltigen Neukauf verzichten und auf günstigere oder kostenlose Alternativen zurückgreifen. Darunter fallen zum Beispiel Second Hand, Repair Cafés, Couchsurfing, Urban Farming, Foodsharing, Carsharing, Bibliotheken und Öffentliche Bücherschränke.

7. Minimalisten leben gesünder

Lebt man freiwillig und mit Überzeugung minimalistisch, bedeutet das keinen Verzicht, sondern einen Gewinn an Zeit, Geld, Freiheit und Möglichkeiten. Meiner Erfahrung nach führt das eher früher als später zu mehr Zufriedenheit und Gelassenheit, was die Grundlage für einen gesunden Körper und Geist ist. Darüberhinaus fällt es Minimalisten leicht, sich viel zu bewegen und fit zu bleiben. Welch Sparpotential in all dem steckt, weiß jeder, der einmal richtig krank war.

Quelle: Einfach bewusst , Autor: Christof Herrmann

Last modified onTuesday, 07 November 2017 18:02
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