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Dänemark empört: Mädchen vertreibt Vergewaltiger mit Pfefferspray – Nun droht ihr Bußgeld

In Dänemark ist der Besitz von Pfeffersprays illegal.Foto: JACK GUEZ/Getty Images
 
Eine junge Frau schaffte es mit Hilfe eines Pfeffersprays nur knapp einer Vergewaltigung zu entgehen. Sie meldete den Vorfall bei der Polizei. Nun droht ihr eine Geldstrafe.

Eine dänisches Mädchen entkam nur knapp einer Vergewaltigung. Der Angreifer riss den Teenager zu Boden und versuchte sie zu entkleiden. Bevor es zu Schlimmerem kam, schaffte es die junge Frau mit Hilfe eines Pfeffersprays, den Angreifer in die Flucht zu schlagen. 

Doch nun droht dem Mädchen einer Geldbuße, weil sie das Pfefferspray einsetzte.

Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch in der kleinen Stadt Sonderborg im Süden Dänemarks gegen 22 Uhr Ortszeit. Das Opfer erzählte der Polizei, dass der englisch sprechende Mann sie zu Boden riss und versuchte ihr die Hose auszuziehen. Glücklicherweise hatte sie einen Pfefferspray dabei und konnte sich gegen den Täter schützen. Der Sextäter konnte entkommen und ging Straffrei aus. 

Doch anstatt dem Opfer psychischen Beistand zu leisten, teilte die Polizei dem Teenager mit, dass ihr eine Geldstrafe droht. 

"Es ist illegal einen Pfefferspray zu besitzen und zu benutzen," sagte der lokale Polizeisprecher Knud Kirsten dem dänischen TV-Sender Syd’s, berichtet "RT". Deswegen könne sie mit einer Geldbuße von 500 Kronen (70 Euro) rechnen. 

Die Angaben der Polizei sorgten für große Empörung auf den sozialen Medien. 

"Da ist doch etwas unglaublich und schrecklich falsch mit dem dänischen System… Selbstverteidigung ist ein Menschenrecht", schrieb ein Nutzer, während ein anderer ironisch hinzu: "Vielleicht kann der Täter auch noch Schadenersatzansprüche stellen… Sind wir verrückt geworden in Dänemark?"

Quelle:  Epoch Times

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