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Die Schlüssel der Offenbarung - Der geheime Weltkrieg der Illuminaten - Von Gilgameš bis Obama

Wenn man gewisse Erkenntnisse öffentlich ausplaudert, wird man gesellschaftlich ausgegrenzt, wobei das angewandte Verfahren immer das gleiche ist: Wer das System kritisiert, wird als »Nazi« oder – wenn man auch beim besten Willen keine Verbindung zum Nationalsozialismus konstruieren kann – ganz einfach als »Spinner« verleumdet. Wenn man gewisse Erkenntnisse öffentlich ausplaudert, wird man gesellschaftlich ausgegrenzt, wobei das angewandte Verfahren immer das gleiche ist: Wer das System kritisiert, wird als »Nazi« oder – wenn man auch beim besten Willen keine Verbindung zum Nationalsozialismus konstruieren kann – ganz einfach als »Spinner« verleumdet.

Autor: Julian von Salomon

Eine Buchvorstellung - Vorwort des Buches

Alleine schon die Tatsache, dass Sie sich ein Buch über Illuminaten und einen »geheimen Weltkrieg« besorgt haben, zeigt, dass Sie nicht unbedingt alles glauben, was uns in den Mainstream-Medien präsentiert wird und dass Sie bereits auf dem Weg sind, sich ein eigenes, unabhängiges Weltbild zu erstellen. Dieser Wille zur geistigen Freiheit zeichnet Sie gegenüber 99% der übrigen Bevölkerung aus.

Wie ich in diesem Buch zeigen werde, wurden wir alle bereits von Kindesbeinen an mit speziellen Denkmustern indoktriniert, die zwar gut für eine gewisse Machtelite sind, uns jedoch in die psychische und physische Sklaverei führen sollen – und nur wenigen gelingt es, sich aus dieser aufgeprägten Scheinwelt zu befreien. Sie jedoch haben bereits damit begonnen, den Weg in die Freiheit zu beschreiten.

Doch auf diesem Weg lauern vielfältige Gefahren. Wenn man gewisse Erkenntnisse öffentlich ausplaudert, wird man gesellschaftlich ausgegrenzt, wobei das angewandte Verfahren immer das gleiche ist: Wer das System kritisiert, wird als »Nazi« oder – wenn man auch beim besten Willen keine Verbindung zum Nationalsozialismus konstruieren kann – ganz einfach als »Spinner« verleumdet.

Außerdem hat dieser Weg viele Abzweigungen, die nicht zur Wahrheit, sondern in die Irre führen. Natürlich haben diejenigen, die durch Indoktrination dieses System erzeugt haben, ein Interesse daran, dass jeder Wahrheitssuchende scheitert, d.h. eine falsche Abzweigung nimmt, denn auf diese Weise werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen:

Der Suchende gelangt nicht zur Wahrheit und er kann aufgrund seines Beschreitens des Irrwegs als Spinner diskreditiert werden.


Die dem Ganzen zugrunde liegende Verschwörung ist 5.000 Jahre alt und sie basiert auf neurobiologischen Erkenntnissen, die der Öffentlichkeit erst seit wenigen Jahrzehnten bekannt sind. Bitte sichten Sie selbst die Indizien und Beweise, die ich in diesem Buch zusammentrage, um diese Behauptung zu stützen. Diese Beweise stützen sich nicht auf »Verschwörungsliteratur«, weil es natürlich fernab jeglicher logischer Konsistenz wäre, eine Verschwörung damit zu begründen, dass jemand anderes die Existenz eben jener Verschwörung behauptet.

Herausragendes Merkmal einer Verschwörung ist, dass sie im Geheimen, d.h. vor der Öffentlichkeit verborgen, also »okkult« ist. Um diesen Zustand des Okkulten aufrecht zu erhalten, sind im Prinzip drei Maßnahmen notwendig: Erstens, die eigentlichen Verschwörer (eine kleine, überschaubare Anzahl involvierter Personen) müssen absolutes Stillschweigen bewahren. Zweitens, die ausführenden Organe (in unserem Falle Millionen Menschen, wie wir sehen werden) dürfen von der eigentlichen Verschwörung nichts wissen.

Sie werden durch neuroplastische Verfahren (erläutere ich noch im Detail) dazu bewegt, die teils massiv gegen ihre eigenen Interessen gerichteten Standpunkte zu vertreten. Drittens, die tatsächliche Verschwörung wird durch ein dichtes Gespinst aus Irrwegen (vorgetäuschte Verschwörungen) verdeckt.

Mit den ersten beiden Maßnahmen befasse ich mich ausführlich im 2. Teil dieses Buches. An dieser Stelle möchte ich auf den dritten Punkt kurz eingehen.
Auf der einen Seite berichten die Medien praktisch jeden Tag von Verschwörungen, definiert als geheimes, d.h. okkultes Bündnis mehrerer Personen, um irgendeinen Plan auszuhecken. Das reicht von trivialen Dingen wie Schwarzarbeit (Verschwörung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer) über Preisabsprachen (Verschwörung konkurrierender Unternehmen) bis hin zu Verschwörungen von globaler Relevanz wie der NSA-Abhöraffäre oder dem Fälschen von Beweisen zum Auslösen eines Krieges, wie z.B. die Massenvernichtungswaffenlüge im Falle des Irakkrieges. Bei den letzten beiden handelt es sich um nachgewiesene Verschwörungen zwischen der amerikanischen Regierung, den Geheimdiensten und der Wirtschaft. Wir können also festhalten, dass Verschwörungen bewiesenermaßen real sind und können uns nur wundern, woher die Arroganz der meisten Journalisten rührt, »Verschwörungstheoretiker« generell als Spinner zu bezeichnen. Diese unzulässige Verallgemeinerung wird pseudologisch durch das die Wahrheit verdeckende Gespinst gerechtfertigt.

Denn: Auf der anderen Seite sehen manche Leute in jeder Abzweigung einen Weg zur Wahrheit und weigern sich beharrlich mit teils haarsträubenden Argumenten, diesen Irrweg wieder zu verlassen.

Übersetzt bedeutet dies, dass sie hinter praktisch jedem Ereignis und jeder gesellschaftlichen Entwicklung eine Verschwörung vermuten und vom Skeptiker den unmöglich zu erbringenden Beweis des Gegenteils fordern. Dieses Verhalten wurde recht anschaulich durch die »Bielefeld-Verschwörung« des deutschen Informatikers Achim Held parodiert. Diese Satire postuliert einfach, dass es die Stadt Bielefeld in Wirklichkeit nicht gebe, und wenn jemand das Gegenteil behauptet, sei er eben auch Teil der Verschwörung. Tja, wie soll man dagegen argumentieren?

Leute, die ein solches Argumentationsmuster nicht satirisch sondern ernst meinen, verhalten sich exakt im Interesse der tatsächlichen Verschwörer, denen so Munition für ihre Lakaien (den unwissenden Journalisten) geliefert wird, Verschwörungstheoretiker allgemein als Spinner darzustellen.

Versetzen wir uns nun einmal in die Lage ruchloser Verschwörer, beispielsweise der amerikanischen Regierung und den ihr unterstehenden Geheimdiensten, die sich nachweislich gegen die amerikanische Bevölkerung verschworen haben. Es ist natürlich in deren Interesse, dass Verschwörungstheoretiker generell als Spinner gelten. Genau diesen Duktus können wir in den Medien beobachten.

Einerseits wird von Verschwörungen berichtet, die (dummerweise) durch Helden wie Edward Snowden an die Öffentlichkeit dringen, andererseits werden »Verschwörungstheoretiker« wo immer möglich als unseriös diskreditiert. Alleine dieser Widerspruch ist bereits ein starker Hinweis darauf, dass tatsächlich eine die westlichen Regierungen und die Medien beherrschende Verschwörung vorliegt – wohlgemerkt ein Hin-, kein Beweis.

Vor diesem Hintergrund sind die »Irrläufer« für die tatsächlichen Verschwörer also von hohem Nutzen. Sobald irgendein Detail des Tuns jener Machtelite öffentlich wird, wird denjenigen, die diese öffentlich gewordenen Details zu einem Gesamtbild zusammensetzen wollen, jegliche Seriosität mit Hinweis auf als »Spinner« diskreditierte Wahrheitssuchende abgesprochen, die lediglich einmal falsch abgebogen sind.

Hier wird der natürliche Hang des Menschen (worauf ich in diesem Buch noch ausführlich zu sprechen komme) zur Verallgemeinerung ausgenutzt. Auf Verschwörungstheoretiker bezogen bedeutet dies, dass aus »manche Verschwörungstheoretiker haben eine falsche Richtung eingeschlagen« keineswegs »alle Verschwörungstheoretiker liegen falsch« gefolgert werden kann, was aber durch die Berichterstattung impliziert wird.

Betrachten wir dazu beispielsweise mein Lieblingsthema: die Naturwissenschaften. Wenn es um physikalische Grundgesetze geht, kann man mit noch so viel Geld nicht »falsch« in »wahr« verwandeln oder dauerhaft revolutionäre neue Theorien unterdrücken.

Schließlich kann prinzipiell jedermann an jedem Ort auf der Welt diese Theorien im Experiment überprüfen (Reproduzierbarkeit, das Kernstück seriöser Wissenschaft). Deshalb gibt es auch keine »jüdische« oder »arische« Wissenschaft. Auf einen solchen Gedanken können nur religiös oder ideologisch Verblendete kommen, also die den echten Verschwörern so lieben unfreiwilligen Helfer, nennen wir Sie zur Abgrenzung »Verschwörungsideologen«.

Die »jüdische« Relativitätstheorie beispielsweise wurde durch Millionen Experimente bestätigt und durch kein einziges innerhalb ihres Gültigkeitsbereichs widerlegt. Wer also die Behauptung vertritt, die Relativitätstheorie sei eine jüdische Verschwörung, um was weiß ich damit zu erreichen, der möge einfach ein reproduzierbares Experiment vorlegen, das die Relativitätstheorie als falsch entlarvt.

Als Folge daraus würde die wissenschaftliche Gemeinde nach anfänglichem Zögern (schließlich müssten die entsprechenden Experimente erst einmal reproduziert werden, worauf sich bei einer solchen Sensation Hunderte Forschergruppen stürzen würden) die Relativitätstheorie verwerfen und durch eine bessere Theorie ersetzen, die nicht nur die Millionen vorausgegangenen, sondern zusätzlich auch das »neue« Experiment erklärt.

Ich darf Ihnen, liebe Leser, sogar versprechen, dass Sie für ein die Relativitätstheorie widerlegendes reproduzierbares Experiment den Nobelpreis für Physik bekommen würden.

Wenn jemand behauptet, es gäbe irgendwelche von den Illuminaten oder sonst wem unterdrückte Theorien und Technologien von Nikola Tesla oder Viktor Schauberger, so ist in diesem Zusammenhang ein hohes Maß an Skepsis angebracht. Bahnbrechende Entdeckungen werden fast zeitgleich durch mehrere Personen unabhängig voneinander gemacht. Es ist geradezu absurd anzunehmen, jemand hätte vor vielen Jahrzehnten etwas wirklich Revolutionäres entdeckt, was nie wieder von jemand anderem nachvollzogen werden konnte (weil alle anderen dazu wohl zu blöd sein müssen oder allmächtige Illuminaten dies unterdrücken).

Etwas wie einen Antigravitationsantrieb oder freie, kostenlose Energie aus dem Nichts ließe sich noch nicht einmal von der Bruderschaft zurückhalten. Auch wenn sie den Planeten beherrschen – allmächtig sind sie nicht, wobei wir bei dem kleinen, aber feinen Unterschied zwischen absoluter Macht und Allmacht sind (siehe Abschnitt 2.1). (Anmerkung der Redaktion: Andere, grundsätzlich seriöse Quellen aus der Wissenschaft geben an, dass unter anderem das MIT, an Freier Energie forscht und sowohl das Prinzip der Feinstofflichkeit als auch der Antgravitationsantrieb existiert. Daher sehen wir eine Verleugnung dieser Techniken eher kritisch).

Meine Ableitung der Vril-Technologie – die natürlich nicht von mir stammt, sondern aus meinen Unterlagen –, stützt sich hingegen lediglich auf die Quantenmechanik, die Relativitätstheorie und das Standardmodell der Teilchenphysik – alles Theorien, die millionenfach im Experiment bestätigt und durch keines widerlegt wurden. Das ist eine ganz andere Qualität, als sich mit schwammig definierten Begrifflichkeiten irgendetwas Halbesoterisches zurecht zu spinnen. Witzig ist dabei übrigens, dass dieser Bezug auf bewiesene Theorien von einigen Leuten als »Schulphysik« diskreditiert wird. Die Schule möchte ich sehen, in der die Grundlagen der Sphaleron Baryogenese gelehrt werden.

Kommen wir nun zum Gegenbeispiel: der tatsächlichen Einflussnahme von Verschwörern auf naturwissenschaftliche Ergebnisse. Wenn es nicht um physikalische Grundlagen geht, die eben nicht verfälscht oder unterdrückt werden können, sondern um komplexe Systeme, ist eine solche Einflussnahme zugunsten der Interessen bestimmter Menschen tatsächlich möglich.

Nehmen wir die Hypothese (nicht Theorie!) vom »menschengemachten Klimawandel«. Selbstverständlich haben jene Kreise, die die Billionen empfangen, die für die Maßnahmen gegen den Treibhausgasausstoß ausgegeben werden (müssen), ein beachtliches Interesse daran, dass dieses Geld aus unseren Taschen in ihre fließt.

Bei derartigen Summen brauchen wir uns nicht zu wundern, dass diese Kreise (sie ahnen es: Es handelt sich um die Bruderschaft) entsprechenden Einfluss auf die »Forschungsergebnisse« nehmen.

Wie ist das möglich? Die Antwort lautet: Es geht hier nicht um die Entwicklung grundlegend neuer physikalischer Theorien (siehe oben), sondern lediglich um die Anwendung bereits bestehender Theorien, und zwar auf ein in höchstem Maße chaotisches System: das Weltklima.

»Chaotisch« bedeutet dabei, dass viele Zusammenhänge zwischen den physikalischen Zustandsgrößen nicht linear sind. Deshalb führen selbst kleinste Änderungen der Anfangsbedingungen zu riesigen Auswirkungen beim Ergebnis einer Simulation des Weltklimas. Diese starke Abhängigkeit chaotischer Systeme von den Anfangsbedingungen wird oftmals als »Schmetterlingseffekt« bezeichnet (wenn ein Schmetterling in China mit den Flügeln schlägt, kann daraus Regen statt Sonnenschein in Berlin resultieren).

Folglich kann man durch geringfügige Variation dieser Anfangsbedingungen praktisch jedes gewünschte Ergebnis erzielen.

Das Ergebnis, das eine Wissenschaftlergruppe veröffentlicht, hat jedoch starken Einfluss darauf, ob ihre Forschungen weiter finanziert werden oder nicht. Folglich brauchen wir uns nicht darüber zu wundern, dass diese Forschergruppe die Anfangsbedingungen ihrer Simulation so wählt, dass das Ergebnis im Interesse der Geldgeber ist.

Erkennen Sie die logische Kette bezüglich Verschwörungstheorien? »Klima-Skeptiker« weisen darauf hin, dass die Schlussfolgerung, der Klimawandel sei vom Menschen verursacht, wissenschaftlich auf keinem tragfähigen Fundament steht. Die Hypothese, dass der Mensch schuld ist, kann richtig, aber auch falsch sein.

Folglich ist es ein Irrsinn, Billionen zur Reduzierung des Treibhausgasausstoßes auszugeben, woran die Empfänger der Billionen natürlich ein extremes Interesse haben. Jetzt kommen die Verschwörungsideologen und sagen:

»Seht ihr? Wissenschaft wird für die Interessen einer Machtelite zurechtgebogen (womit die Ideologen Recht haben). Folglich kann man der »offiziellen« Wissenschaft generell nicht trauen (was eine unzulässige Verallgemeinerung darstellt). Deshalb werden uns großartige Entdeckungen (Tesla, Schauberger, Freie Energie) böswillig vorenthalten (was Unsinn ist, siehe oben)«.

Diesen wenig intelligenten Vorwurf der Verschwörungsideologen ziehen wiederum die echten Verschwörer heran und sagen: »Seht ihr? Die ›Verschwörungstheoretiker‹ haben nicht alle Latten am Zaun, denn sie glauben an Freie Energie, Feinstofflichkeit und Implosionsprinzipien (womit die Verschwörer bzw. ihre unwissenden Medienlakaien Recht haben), also sind alle Verschwörungstheoretiker Spinner (was eine unzulässige Verallgemeinerung darstellt), speziell die ›Klimaskeptiker‹«. Auf diese Weise wird jeder, der Zweifel am menschengemachten Klimawandel hegt, sofort in die unseriöse Ecke gestellt. Vielen Dank auch, liebe Freie-Energie- und Feinstoff-Gläubige.

Gibt es ein allgemeingültiges Verfahren, mit dem man Verschwörungsunsinn von echten Verschwörungen unterscheiden kann? Ja. Es handelt sich dabei um die wissenschaftliche Vorgehensweise. Man konstruiert ein Modell der Realität und passt dieses Modell immer wieder reproduzierbaren Beobachtungen an. Falls die Beobachtungen dem Modell direkt widersprechen, verwirft man es sogar komplett und ersetzt es durch ein neues.

Wichtig dabei ist, dass die Beobachtungen von jedermann (zumindest im Prinzip) nachvollzogen werden können, dass die dem Modell zugrunde liegenden Behauptungen also überprüfbar sind. Dabei ist wichtig, festzuhalten, dass immer derjenige, der eine Behauptung aufstellt, in der Nachweispflicht ist, niemals muss jedoch der Skeptiker den Gegenbeweis liefern.

Wer beispielsweise behauptet, Tesla hätte dies oder jenes erfunden, der möge diese Erfindungen bitte vorführen und erklären, wie sie funktionieren. Solange dies nicht erfolgt, haben derartige Behauptungen keinerlei Relevanz für das Modell. Kennzeichnend für ein »gutes« Modell ist, dass es mit möglichst wenigen Grundannahmen möglichst viel erklärt.

Im vorliegenden Buch möchte ich ihnen das Modell vorstellen, dass eine seit 5.000 Jahren existierende Geheimorganisation, genannt Bruderschaft der Schlange oder Illuminaten, die Herrschaft über diesen Planeten an sich gerissen hat. In diesem Fall bin ich es, der in der Nachweispflicht ist, dass dieses Modell die Beobachtungen, d.h. den Verlauf der Menschheitsgeschichte und die gegenwärtigen Verhältnisse, sehr gut erklären kann, und ich bin in der Pflicht aufzuzeigen, wie die zugrunde liegenden Strategien der Bruderschaft funktionieren.

Mit genau diesen »illuminierten« Strategien werde ich mich schwerpunktmäßig im vorliegenden Buch beschäftigen. Dabei werde ich mich an einigen Stellen »ganz bewusst« (um es mit den Worten unserer Kanzlerin zu sagen) wiederholen und zwar, weil die Maßnahmen der Bruderschaft zumeist nicht nur einen einzigen Vorteil für diesen Geheimbund haben, sondern gleich mehrere.

Aus diesem Grunde vermischen sich die drei Säulen ihrer Herrschaft: Religion, Finanzsystem und Sozialismus, wobei sie sich gegenseitig stützen. Deshalb kommen bestimmte Aspekte sowohl bei der Diskussion der einen Säule als auch bei der Erläuterung einer anderen zur Sprache. Doch ohne die Strukturierung ihrer Strategie in diese teilweise ineinandergreifenden Säulen wäre eine Durchdringung ihrer auf Verwirrung und Täuschung basierenden Konzepte unmöglich.
Wie ich ausführlich darlegen werde, haben diese religiösen, wirtschaftlichen und politischen Konstrukte die Menschheit in die Sklaverei getrieben. Folglich ist die Lektüre dieses Buches nicht angenehm und mag den einen oder anderen Leser dazu verleiten, es erbost zur Seite zu werfen nach dem Motto: Was nicht sein darf, kann nicht sein! Natürlich möchte ich Ihnen von dieser Vogel-Strauß-Taktik abraten.

Setzen Sie sich mit den Zusammenhängen auseinander, auch wenn’s schmerzt! Versuchen Sie, die in Ihnen aufsteigenden Gefühle wie Hass und Verzweiflung zu beherrschen und die Dinge rational zu betrachten.

Das Geschenk dafür ist zunächst einmal die geistige Freiheit, auch wenn ihnen die materielle Freiheit noch eine Weile versagt bleiben wird. Letztere kann erst dann erlangt werden, wenn Erstere von hinreichend vielen Menschen erkämpft wurde. Erst dann ist der Zeitpunkt gekommen, dass die Menschheit sich selbst von dem seit fünf Jahrtausenden von der Bruderschaft geführten Weltkrieg befreit – ein Krieg, der oft in spektakulären Schlachten ausgetragen wird, wobei die Beteiligten die wahren Hintergründe der Auseinandersetzung nicht kennen, ein Krieg, der jedoch zumeist durch Unterwanderung und Zersetzung der gesellschaftlichen Strukturen geführt wird, ein Krieg, der nur einem einzigen Zweck dient: dem Ausbau der Macht der Bruderschaft über unseren Geist.

Ziel dieses geheimen Weltkrieges : Ausbau der Macht der Bruderschaft über unseren Geist.

Aus diesem Grunde hat es für mich die höchste Relevanz, die Strategien der Bruderschaft offenzulegen, wie sie ihre absolute Macht erlangt haben, bis in die Gegenwart aufrechterhalten konnten und weiter ausbauen werden. Nur wenn wir das Spiel der Unterdrücker durchschauen, können wir Gegenmaßnahmen entwickeln.

Der Erfolg des ersten Bandes hat mich zugegebenermaßen überrascht. Natürlich bin ich davon ausgegangen, dass das Buch in einem überschaubaren Kreis Wahrheitssuchender seine Abnehmer findet. Die tatsächliche Resonanz ist jedoch in diesem Ausmaß weder vom Verlag und mir erwartet worden, noch von gewissen Kreisen, die diese Entwicklung mit Interesse beobachten.

Zusätzlich erhielt ich mehrere hundert Leserzuschriften, die ich unmöglich alle beantworten konnte, obwohl ich dies gerne getan hätte. In diesem Fall wäre mir allerdings nicht die notwendige Zeit geblieben, das Ihnen nun vorliegende Werk fertigzustellen.

Die meisten meiner Leser befassten sich ernsthaft mit dem Thema und stellten intelligente Fragen oder machten zielführende Anmerkungen. Von diesen Zuschriften bemühte ich mich anfangs, so viele wie möglich zu beantworten, bis die Flut der Leserbriefe dies nicht mehr zuließ. Nachdem ich das nun vorliegende Buch abgeschlossen habe, werde ich versuchen, zumindest einigen von Ihnen, die Sie sich die Mühe machten, mir zu schreiben, gerecht zu werden.

Der Schwerpunkt meines ersten Buches »Als Agent der Dritten Macht« ist die Offenlegung der tatsächlichen Machtverhältnisse auf unserem Planeten, geprägt durch die beiden Geheimgesellschaften Bruderschaft der Schlange und Artur, wobei ich mich auf die Geschichte und die Pläne der Artur, auch Deutschtempler genannt, konzentrierte.

In vielen Zuschriften wurde der Wunsch geäußert, mehr über die Templer (die Vorsilbe wird häufig weggelassen, wodurch sich wieder der bis ins 14. Jahrhundert verwendete Name ergibt) zu erfahren, über ihre weiteren Ziele, ihre Lebensweise, ihre Gesellschaftsstruktur und ihre Weltanschauung. Diesem Wunsch werde ich nachkommen – jedoch nicht in diesem und voraussichtlich auch nicht im nächsten, sondern erst im übernächsten Buch.

Ebenso wenig werde ich im Detail das Wirken der verschiedenen Geheimbünde im Verlauf der Menschheitsgeschichte schildern, die natürlich, sofern von Relevanz, entweder der Bruderschaft oder den Templern untergeordnet waren. Denn zunächst einmal gibt es etwas Wichtigeres zu tun: Während sich die Artur weitgehend aus dem gegenwärtigen Weltgeschehen heraushalten (die Gründe dafür legte ich in meinem vorherigen Buch dar), hat die Bruderschaft die Weltherrschaft praktisch bereits an sich gerissen.

Mit anderen Worten: Im Gegensatz zu den Templern üben die Illuminaten einen erheblichen Einfluss auf das Leben jedes Einzelnen aus – ein Einfluss, der sich bis in die kleinsten Details unserer Lebensführung erstreckt. Noch einmal: Nur wer die Strategien der Herrscher durchschaut, kann sich aus der Sklaverei befreien.

Anderen Leserbriefen war deutlich anzumerken, dass ihre Verfasser durch die Lektüre meines ersten Buches eine Erschütterung ihres Weltbildes erfahren hatten. Natürlich fällt es schwer, eine Haltung, die sich irgendwann gefestigt hat, über den Haufen zu werfen und durch eine neue zu ersetzen. Warum uns das so schwerfällt, erläutere ich aus neurobiologischer Sicht zu Beginn von Teil 2. Doch ich kann Ihnen, liebe Leser, aus eigener Erfahrung berichten, dass es eine höchst befriedigende Sache ist, sein Weltbild auf dem Altar der Vernunft zu opfern und durch ein neues zu ersetzen, wenn einem dazu hinreichend gute Argumente geliefert werden.

Mir ist dies schon mehrere Male in meinem Leben passiert – erstmalig als Kind, als ich anfing, die logische Inkonsistenz der mir anerzogenen christlichen Religion zu begreifen, danach regelmäßig in den Gesprächen mit meinem »Vril-Opa«, und natürlich im Dezember 2012, als ich in den Besitz des Vermächtnisses meines Großvaters gelangte.

Es waren auch einige wenige Zuschriften darunter, die regelrechte Anfeindungen enthielten. Diese Leute haben schlicht überhaupt nicht verstanden, was ich geschrieben habe, und ich hoffe, dass ich diese Klientel nachhaltig verscheucht habe. Zu meiner Belustigung wurde ich als »Jude« beschimpft, dessen Absicht es sei, die deutsche »Volksgemeinschaft« zu entzweien.

Wer solche Behauptungen aufstellt, ist zweifellos ein leuchtendes intellektuelles Vorbild für uns alle, zumal ich mein Verhältnis zu den abrahamitischen Religionen im ersten Band dargelegt habe – und auf diese archaischen Wüstenreligionen als Herrschaftsinstrument der Illuminaten ausführlich im vorliegenden Band zurückkommen werde.

Hinzu kommt, dass ich befürchte, dass die deutsche »Volksgemeinschaft« längst entzweit ist – und zwar in ARD- ZDF- RTL- und Sat1-Gläubige. Immer der gleiche Glaube, nur mal »seriös«, mal »sensationell« aufbereitet. Glücklicherweise ist die Situation nicht ganz so krass, wie ich sie soeben scherzhaft, jedoch mit durchaus ernstem Bezug, dargestellt habe. Denn, wie gesagt, die Resonanz auf den ersten Band hat deutlich gezeigt, dass es eine weitaus größere Zahl von Menschen als ursprünglich von mir und meinem Umfeld erwartet in diesem unserem[7] Lande gibt, die sich trotz der damit verbundenen Unbequemlichkeiten damit beschäftigen, die Zusammenhänge zu durchschauen. Dazu möchte ich mit dem nun vorliegenden Buch einen weiteren Beitrag leisten.

Doch ich möchte zunächst noch ein paar Worte über das Judenthema verlieren. Einige wenige Leser schrieben mir, dass es doch offensichtlich sei, dass die Illuminaten aus Juden bestünden und dass es sich also um eine »jüdische Weltverschwörung« handele (Adolf lässt grüßen). Ich hatte jedoch dargelegt, dass die Illuminaten ihren alten Gegner, die Juden, mit exakt derartigen Gerüchten diskreditieren und sogar für die Judenverfolgung, nicht nur im Dritten Reich, gesorgt haben.

Was entspricht nun der Wahrheit? Beobachten wir doch einfach und bilden ein Modell. Dazu ein einfacher Gedankengang: Im Abschnitt 2.2 beleuchte ich unter anderem den himmelschreienden Unsinn, der uns in Form des Alten Testaments von der Bruderschaft zwecks Beherrschung des menschlichen Geistes aufgetischt wird.

Falls Sie tatsächlich an eine jüdische Weltverschwörung glauben, lesen Sie bitte besagten Abschnitt und stellen Sie sich dann selbst folgende Frage: Ist es realistisch, dass eine Organisation, die durch geniale Strategien die Herrschaft über den gesamten Planeten erlangt hat, an solch einen Unsinn glaubt, dass sie sich also mit dem Judentum identifiziert?
Ist es nicht wahrscheinlicher, dass die Juden, speziell Israel, selbst Opfer in einem globalen Spiel sind, um Rüstungsausgaben, damit die Staatsverschuldung und somit die Zinszahlungen der Staaten in die Höhe zu treiben (siehe Abschnitte 2.3 und 2.4)? Glauben Sie wirklich, die über die Welt herrschende »Judenrasse« (um im passenden Jargon zu sprechen, auch wenn der Begriff »Jude« überhaupt keine Rasse bezeichnet) fände es lustig, in einem Land zu leben, in dem an jeder Ecke ein Selbstmordanschlag oder der Einschlag einer Hamas-Rakete stattfinden kann?

Meine Antwort darauf lautet: Nein, »die Juden« lassen sich ebenso wie »die Deutschen« in diesem Spiel der Illuminaten instrumentalisieren, weil sie die Hintergründe ebenso wenig verstehen, wie die überwiegende Mehrheit unserer übrigen Mitbürger.

Der Untertitel »von Gilgameš bis Obama« mag auf den ersten Blick verwirren. Unterschiedlicher können Persönlichkeiten kaum sein, mag der eine oder andere Leser denken – der eine ein Gottkönig mit absoluter Macht, der andere eine Marionette der Mächtigen im Hintergrund, die ebenfalls über absolute Macht verfügen. Und genau darin besteht die Gemeinsamkeit:
Es geht um absolute Macht. Im Fall des sumerischen Königs war er es selbst, der diese Macht verkörperte, im Fall des amerikanischen Präsidenten ist es nur ein Trugbild, konstruiert von jenen, die begriffen haben, dass absolute Macht nur aus dem Verborgenen, Okkulten heraus realisiert werden kann (siehe Abschnitt 2.1).

Also schicken sie andere Personen vor, die jedoch nur sehr oberflächlich mit Macht ausgestattet sind.
Der Öffentlichkeit wird verkauft, der amerikanische Präsident sei der mächtigste Mann des Planeten. Tatsächlich gibt es rund 2.500 Männer und Frauen (!), die mächtiger sind.
Dabei handelt es sich nicht nur um die geheimnisvollen Illuminaten, die sich ganz oben in der Befehlskette befinden, sondern auch um die ihnen untergeordneten Eliten verschiedener Geheimgesellschaften, Religionen, Regierungen und Unternehmen, speziell der Medien, auf die ich noch zu sprechen kommen werde.

Vor diesem Hintergrund repräsentieren Gilgameš und Obama zwei diametral entgegengesetzte zivilisatorische Ansätze: Der eine beruht auf der Herrschaft der besten Krieger oder der weisesten Männer (der direkte Weg zur Macht), der andere basiert auf der Herrschaft der besten Täuscher, Mitläufer und fähigsten Manipulatoren (der indirekte Weg zur Macht). Letzterer ist jedoch viel risikoloser und langfristiger ausgelegt, wie ich in Abschnitt 2.1 ausführen werde.

Der erste Teil des Ihnen nun vorliegenden Buches beschäftigt sich mit Plausibilitätsbetrachtungen und den vorherrschenden Theorien zur Paläo-SETI-These, die für das Verständnis des Gesamtzusammenhangs von grundlegender Bedeutung ist.
Dabei werde ich nicht versäumen, ausführlich auf das Leben und Wirken des sumerischen Königs und Artur-Gründers Gilgameš einzugehen.
Der zweite Teil ist das Kernstück: Er beleuchtet im Detail die Strategien unserer allerliebsten Freunde, der Illuminaten, und ihrer Lakaien, wie den amerikanischen Präsidenten.

Natürlich werden nach der Lektüre des ihnen nun vorliegenden Buches Fragen offen bleiben. Ich möchte jedoch zu bedenken geben, dass sich die mir vorliegenden Informationen auf die Hintergründe der gesamten Menschheitsgeschichte beziehen, das Denken, Fühlen und Handeln des Menschen einbeziehen (die Kenntnisse über diese Mechanismen bilden die Grundlage der Herrschaft der Bruderschaft) und daher unmöglich auf wenigen hundert Seiten erschöpfend behandelt werden können. Daher denke ich, dass es im Interesse meiner Leserschaft ist, über wichtige Aspekte umfassend informiert statt mit unwichtigen Details zu allen möglichen Themen überschüttet zu werden.

Ich wünsche Ihnen viele erkenntnisreiche und anregende Stunden beim Studium meiner Schilderungen. Und wenn an der einen oder anderen Stelle ihr Weltbild ins Wanken gerät, freuen sie sich doch!

Schließlich ist Erkenntnisgewinn im Hinblick auf ein neues Weltbild (Modell), das sich näher an der Wirklichkeit befindet, eine echte Bereicherung.

Irgendwo in Deutschland – irgendwann im Juli 2014,

Ihr
Julian von Salomon
Einleitung:
Baphomet, Spiritualität und Naturwissenschaften

Der erste Schwerpunkt dieses Buches ist der Vergleich alter Überlieferungen mit dem tatsächlichen Hintergrund der Entstehungsgeschichte von Artur und Illuminaten. Im zweiten, für unser tägliches Leben erheblich bedeutsameren Schwerpunkt wende ich mich den Grundzügen der organisatorischen Struktur der Illuminaten und der ausführlichen Enthüllung der Strategien zu, mit denen sie ihre Herrschaft über uns alle immer weiter ausgebaut haben. Natürlich gehört das Anzetteln von offenen Kriegen und brutale Unterdrückung zu diesen Strategien. Doch diese »Methoden« bilden nicht die Basis ihres Erfolges. Die Grundlage ihrer Herrschaft ist die Manipulation des Denkens der Menschen entsprechend ihres Wahlspruchs:

»Der perfekte Sklave weiß nicht, dass er ein Sklave ist.«

Das tragende Element zur Manipulation des menschlichen Bewusstseins oder besser: zu dessen Verwirrung, ist die Verkehrung von Wahrheit zu Lüge und umgekehrt. Diesem grundlegenden Prinzip werden wir immer wieder begegnen bei unserer Odyssee durch das Geflecht des 5.500jährigen geheimen Weltkriegs der Illuminaten gegen die Menschheit. Dabei werde ich mich bemühen deutlich zu machen, wie tiefgreifend das Denken der »breiten Masse«, nach Orwell der Proles[8], durch diese Illuminaten-Strategie bereits verwirrt wurde.

Diese Verwirrung des menschlichen Geistes wurde von der Bruderschaft sogar personifiziert und wird auch heute noch als Basis ihrer Macht zeremoniell verehrt: Es handelt sich um den Baphomet (Abb. E.1), einer Figur, die angeblich von den Templern angebetet und von Éliphas Lévi Zahed gezeichnet wurde.


Baphomet nach einer Zeichnung von Éliphas Lévi Zahed.

Abb. E.1: Baphomet nach einer Zeichnung von Éliphas Lévi Zahed.

Diese Figur vereinigt die Gegensätze Mann (Bart) und Frau (Brüste), Mensch und Dämon, damit Gut und Böse, Mensch und Tier. Auf diese Weise wird der grundsätzlichste aller Gegensätze symbolisiert: wahr und falsch, deren Vermischung in der Figur Baphomets die Quelle der Macht der Bruderschaft der Schlange darstellt.
Auf den Armen sind die lateinischen Worte »solve« und »coagula« zu lesen. Es handelt sich um alte alchemistische Symbolik, die übersetzt »löse und verbinde« bedeutet. Damit ist gemeint, existierende Denkstrukturen beim Menschen zu lösen und zu einem neuen Zusammenhang (der in die Strategie der Bruderschaft passt) zu verbinden.

Alleine schon der historische Hintergrund dieser Figur ist ihrer selbst würdig (damit meine ich, dass ihre historische Grundlage bereits die Wahrheit auf den Kopf stellt). Es sei daran erinnert, dass die Tempelritter zu jener Zeit der weltliche Arm der Artur, also der Gegenspieler der Bruderschaft waren.

Nachdem die Bruderschaft die Gefangennahme der Templer am Freitag, den 13. Oktober 1307, durch ihre Handlanger König Philipp IV von Frankreich und Papst Clemens V durchführen ließ, unterstellte man den Templern unter anderem Homosexualität und Sodomie.

Um die Schmach perfekt zu machen, erzwangen die Lakaien von König und Papst unter grausamer Folter von einigen Templern das Geständnis, Baphomet anzubeten, also das Symbol jener Macht, die sie in den Kerker und auf den Scheiterhaufen gebrachte hatte. Umfassender hätte die Erniedrigung nicht sein können!

Dieses für die Bruderschaft und ihre spätere intellektuelle Elite, den Illuminaten, so wichtige Symbol benutzten sie immer wieder, um ihre besiegten Gegner zu schmähen. Jüngstes Beispiel ist die Herabwürdigung eines ganzen Volkes durch eine solche Schmähung. Wie ich ausführlich darlegte und worauf ich in Abschnitt 2.4 zurückkommen werde, trieben die Illuminaten die Welt in den 1. und 2. Weltkrieg mit dem Ziel, Deutschland niederzuwerfen und dessen Bevölkerung in die westliche Sklavenkultur einzugliedern.

Die von der Bruderschaft finanzierten Nationalsozialisten (ohne deren Wissen) waren die für die illuminierten Pläne höchst willkommenen Blödmänner an der Spitze des Volkes der Dichter und Denker – ein würdiges Ergebnis der Weimarer »Demokratie«, die für die Bruderschaft natürlich das perfekte Umfeld für die Installation des den illuminierten Zwecken dienenden Nationalsozialismus war; schließlich wählt das Volk immer, was die Bruderschaft will (siehe Abschnitt 2.5).

Nachdem Deutschland fast vollkommen zerstört und der »Umerziehungsprozess« von Nationalsozialisten in Internationalsozialisten, über den noch zu sprechen sein wird, in vollem Gange war, kennzeichnete man die neuen Sklaven ganz offen mit dem Symbol der Macht der Illuminaten.

Jeder (Bundes-)Deutsche trug das Zeichen seiner wahren Herrscher auf der Rückseite seines Personalausweises (Abb. E.2). Da es nun einmal in der Natur der Herrschaft der Illuminaten liegt, verdeckt zu operieren, änderten sie die Personalausweise wieder ab, als ihnen zu viele Menschen auf die Schliche kamen.


Baphomet als Zeichen des totalen Sieges auf der Rückseite des Bundesdeutschen Personalausweises


Abb. E. 2: Baphomet als Zeichen des totalen Sieges auf der Rückseite des Bundesdeutschen Personalausweises. Es handelt sich hier um eine neuere Version des Götzenbildes, bei dem die beiden (ursprünglich roten) Augen des Baphomet durch das allsehende Auge der totalen Überwachung (siehe z.B. Illuminatenpyramide auf den Dollar-Geldscheinen) ersetzt wurde.

Mittlerweile ist das Internet voll mit Diskussionen darüber, was unser lieber Baphomet wohl auf den Nachweisen unserer Identität zu suchen hatte. Schließlich sind die Illuminaten auch nur Menschen (wenn auch besonders geniale), die gelegentlich der Versuchung erliegen, ihren jeweiligen Triumph zu offensichtlich auszukosten.

Doch kommen wir zurück zur Bedeutung des Baphomet. Er ist das Symbol für die Vermischung und Vertauschung von Wahrheit und Lüge. Diese Verwirrung bewirkt viel mehr, als dies zunächst scheinen mag. Sie führt nicht nur das (logische) Denken in die Irre, sondern sie untergräbt die Spiritualität des Menschen, d.h. seinen Geist und seine Fähigkeit, die Wahrheit überhaupt zu erkennen.
Dieser Sachverhalt ist von grundsätzlicher Bedeutung und der Kern des okkulten Wissens, das ich Ihnen vermitteln möchte, damit sie die Verblendungsmanöver der selbsternannten Weltherrscher auf Anhieb erkennen können. Dazu möchte ich Ihnen etwas abstraktes Denken zumuten: »wahr« und »falsch« sind zunächst einmal zwei Worte.

Welchen Namen wir den Dingen geben, ändert jedoch nichts an der Natur des betrachteten Gegenstands. Aus diesem Grunde können wir »wahr« auch mit »eins« (1) und »falsch« mit »null« (0) bezeichnen (oder, wenn Sie möchten, auch umgekehrt). Der einzige Vorteil dieser Symbolik ist, dass wir nun besser mit diesen beiden Wahrheitswerten rechnen können .

Diese beiden Werte (0 und 1) bilden die Basis des Dualen Zahlensystems, mit dem Computer rechnen, und das eindeutig in das bei uns Menschen gebräuchliche Dezimalsystem hin- und zurückgerechnet werden kann. Man verzeihe mir die vereinfachende Ausdrucksweise. Die beiden Wahrheitswerte 0 und 1 oder wie auch immer wir sie nennen mögen, sind die elementare Einheit von etwas, das wir »Information« nennen, die Einheit selbst nennen wir »Bit« (ein Bit kann nur zwei Werte annehmen).

Nun schauen wir uns an, was wir überhaupt über unsere Welt wissen können. Unsere Sinnesorgane übermitteln uns etwas über unsere Umwelt. Diese Übermittlung geschieht auf digitalem Wege (d.h. es werden Einsen und Nullen an unser Gehirn übertragen). Dies bedeutet, dass z.B. bei der Zunahme eines Schmerzes, wenn wir unsere Hand auf eine sich langsam erhitzende Herdplatte legen, nicht etwa die Stärke der von den Nerven übertragenen Signale zunimmt, sondern die Frequenz, mit der die Nervenzellen »feuern«.

Richard Dawkins schreibt dazu:

»Alles, was wir von der Welt außerhalb unseres Schädels wissen, erreicht uns über Nervenzellen, deren Impulse knattern wie ein Maschinengewehr. An den Nervenzellen laufen Impulse mit feststehender (oder zumindest keine Bedeutung tragender) Spannung; Sinn entsteht durch die veränderliche Rate der eingehenden Signale.«

Von unseren Sinnen, dem Tasten, Sehen, Riechen, Schmecken und Hören, werden also Nullen und Einsen, d.h. Information an unser Gehirn übertragen. Diese Informationsmenge ist jedoch viel zu groß, um vom Gehirn ohne Weiteres verarbeitet werden zu können. Aus diesem Grunde sind etliche Informationsfilter vorgeschaltet, die den eingehenden Informationsstrom komprimieren (die Kompression verläuft nicht verlustfrei) und interpretieren[14].

Der gefilterte Informationsstrom geht dann zunächst durch unsere Gefühlszentren (limbisches System), die entscheiden, ob eine Bedrohung (z.B. ein Raubtier) vorliegt oder wir etwas Erfreuliches (z.B. Nahrung) wahrnehmen, und erst danach gelangen die Informationen in den Teil unseres Gehirns, in dem das Bewusstsein »sitzt« (Frontallappen). Dieser Informationsfluss ist schematisch in Abb. E.3 dargestellt.
Informationsfluss

Der Informationsfluss der Umwelt wird von den Sinnesorganen empfangen

Abb. E.3: Der Informationsfluss der Umwelt wird von den Sinnesorganen empfangen, dann von einer Interpretationsschicht (die in den Sinnesorganen lokalisiert sein kann) bearbeitet und mengenmäßig stark reduziert. Danach werden die Informationen an die Gefühlszentren weitergeleitet, die je nach Informationsgehalt sofort körperliche Reaktionen auslösen (z.B. Flucht, Verteidigungsreaktion, Speichelbildung, sexuelle Erregung) und/oder einen Teil der Informationen an das Bewusstsein weitergeben.

Das Einzige, was wir über unsere Welt, über die »Realität« wissen, ist also, dass Informationen existieren. Alles, wirklich alles andere sind Interpretationen dieser Informationen durch unser Gehirn.
Vielleicht eine kleine Zwischenbemerkung an dieser Stelle: Zu unseren lieben Freunden von der Bruderschaftkomme ich gleich zurück. Um deren Taktiken und Strategien zu verstehen ist es jedoch unerlässlich, dass wir uns ein wenig klarer sind über unsere Existenz, unsere Einbettung in das, was wir »Realität« nennen, und die Funktionsweise unseres Denkens. Schließlich ist es Letzteres, was die Illuminaten manipulieren, folglich müssen wir verstehen, wie das funktioniert.
Da wir unsere Umwelt über unsere fünf Sinne also nicht ungefiltert wahrnehmen, sondern über Zwischenverarbeitungssysteme, die Teil unseres Gehirns sind und die Informationen komprimieren und interpretieren, müssen wir uns als Nächstes fragen, ob diese Interpretationen der Realität nahe kommen oder lediglich für unser Überleben (bzw. der Weitergabe unserer Gene) »nützliche« Illusionen sind.
Die Antwort hängt von der Perspektive ab. Aus Sicht der Evolution sind die Interpretationen unseres Gehirns hinreichend nahe an der Realität. Schließlich haben sich diese Gehirnfunktionen als Folge der natürlichen Selektion entwickelt, d.h. die Gene jener Vorfahren, die den eingehenden Informationsstrom derart interpretierten, dass ihre Überlebenswahrscheinlichkeit wuchs und sie somit mehr Nachkommen hatten, setzten sich innerhalb der Population durch, weil sie genau diese Gene an eine größere Zahl von Nachkommen vererbten.
An dieser Stelle ist auch folgender Sachverhalt interessant: Gene sind die Baupläne des Körpers eines Lebewesens, inklusive seines Nervensystems und der zentralen Schaltstelle, dem Gehirn, d.h. Gene sind auch nicht mehr und nicht weniger als Information.
Die Interpretationsmechanismen, die sich in der Evolution durchsetzten, waren also diejenigen, die das Überleben in der Umwelt unserer Vorfahren begünstigten.

Diese Umwelt besteht aus mittelgroßen Objekten, die sich mit mittlerer Geschwindigkeit bewegen. Abb. E.4 visualisiert die Größenordnungen der »Realität« in logarithmischer Darstellung.
Größenordnungen

Die Größenordnungen unserer Realität in logarithmischer Darstellung der Einheit Meter

Abb. E.4: Die Größenordnungen unserer Realität in logarithmischer Darstellung der Einheit Meter (m). »-35« bedeutet also 10-35m. Der für das Überleben der Menschen relevante Ausschnitt ist so klein, dass man ihn nur in dieser logarithmischen Darstellung überhaupt sichtbar machen kann.

Die Planck-Länge (≈10-35m, entspricht 0 Komma 34 Nullen und eine 1) ist die kleinste physikalische Länge. Hypothetische Objekte, die kleiner sind, sind nicht mehr Teil unseres Universums, also außerhalb unserer »Realität« (das mag der Anschauung, d.h. den evolutionär entwickelten Interpretationsmechanismen widersprechen, hat aber tiefgreifende physikalische Gründe, deren Erläuterung hier zu weit führt).

Der Radius des beobachtbaren Universums (≈1027m, entspricht einer 1 mit 27 Nullen) ist die größte Entfernung, die ein Objekt von uns haben kann. Ein hypothetisch weiter entferntes Objekt kann mit uns nicht wechselwirken und kann auch in der Vergangenheit niemals mit uns wechselgewirkt haben (wegen der Lichtgeschwindigkeit als Grenzgeschwindigkeit) und ist deshalb außerhalb unserer »Realität«[15].

Das bedeutet, das Universum (= unsere »Realität«) ist rund 1024 mal so groß wie die größten Dinge (im Bereich Kilometer), die wir bewusst wahrnehmen können. Das ist eine 1 mit 24 Nullen, also eine Milliarde mal eine Milliarde mal eine Million.
Außerdem ist die Realität bis zu 1032 mal kleiner als ein Floh, der Größenunterschied ist also noch 100 Millionen mal größer als der Größenunterschied Mensch – Universum.

Worauf ich hinaus will: Für unser Überleben ist nur der winzigste Teil eines winzigen Teils der gigantischen Realität von Bedeutung. Und auf diesen mikroskopisch kleinen Ausschnitt der Wirklichkeit sind die Interpretationsmechanismen unseres Gehirns durch die natürliche Selektion optimiert worden.

Wie bereits erwähnt, sind die Interpretationsmechanismen unseres Gehirns das, was wir »Anschauung« nennen. Größenwahn war schon immer kennzeichnend für menschliches Denken. Es war gängige Meinung, unser kleiner Heimatplanet sei das Zentrum des Sonnensystems, das wiederum der Mittelpunkt des Universums sei.

Viele von uns glaubten sogar (und einige glauben das immer noch), dass ein allmächtiger Gott eine Primatenart (uns) nach seinem Ebenbild geschaffen hat. Die Krönung menschlicher Selbstüberschätzung ist jedoch, dass viele von uns glauben, dass sich die Realität gefälligst nach unseren Anschauungen, gewonnen aus dem äußerst beschränkten Bereich unserer Wahrnehmung, zu richten habe.
Deshalb schauen viele wie ein Ochse, der in vollem Lauf gegen einen Brückenpfeiler gerannt ist, wenn sie zum ersten Mal vom seltsamen Verhalten der Realität außerhalb ihrer beschränkten Anschauung erfahren.

In kleinen Größenordnungen, weit unterhalb derer eines Flohs, folgt die Natur den Gesetzen der Quantenmechanik. Objekte verhalten sich als Teilchen (ein Begriff unserer Anschauung), manchmal jedoch als Welle (ein anderer Begriff unserer Anschauung). Objekte können (scheinbar) an zwei Orten gleichzeitig sein[16] und sie können Hindernisse überwinden, für die sie »eigentlich« nicht genug Energie haben[17], um nur zwei »Kuriositäten« zu nennen. Trotzdem beschreibt das abstrakte mathematische Gerüst das Verhalten der Natur in kleinen Dimensionen perfekt, folglich kommt dieses Gerüst der Realität erheblich näher als unsere Primaten-Anschauung.

Nicht umsonst merkte der große Physiker und Nobelpreisträger Richard Feynman dazu an:

»Wer glaubt, die Quantentheorie verstanden zu haben, hat sie nicht verstanden.«

Ähnlich verhält es sich mit der Relativitätstheorie, die das Verhalten der Realität im sehr Großen beschreibt. Da gibt es so seltsame Dinge wie: Die Zeit verläuft langsamer, wenn man sich schneller bewegt, und der Raum selbst zieht sich vor dem Bewegten zusammen. Verrückt, oder? Überhaupt nicht!

Diese Effekte wurden durch unzählige Experimente bestätigt und durch kein einziges widerlegt. Offensichtlich ist es so, dass unsere Anschauung von Raum und Zeit ziemlich von der Realität abweicht. Und das wird auch noch in geradezu lächerlicher Weise als »gesunder Menschenverstand« bezeichnet.

Warum ist das so? Weil es für das Überleben unserer Vorfahren bzw. der Weitergabe ihrer Gene von keinerlei Bedeutung war, auf der einen Seite eine Anschauung von Elektronen oder dem Aufbau von Atomen zu haben und auf der anderen Seite ein realistisches Bild sich nahe der Lichtgeschwindigkeit bewegender Objekte und kosmischer Entfernungen aufzustellen. Folglich haben sich entsprechende Interpretationsmechanismen (= »Anschauungen«) für diese Dinge nicht entwickelt und wir müssen uns allein auf unser abstraktes, logisches Denken, sprich die Anwendung von Mathematik verlassen. In diesem Zusammenhang ist es interessant zu erwähnen, dass mehrere Leser in ihren Briefen an mich kritisierten, dass der von mir skizzierte Vril-Antrieb durch Neutrino-Rückstoß doch gar nicht funktionieren könne, weil Neutrinos eine viel zu geringe Masse für die dazu notwendige Impulsübertragung hätten.

Dies ist ein schönes Beispiel für die zwar anschauliche Denkweise der klassischen Mechanik (die für mittlere Größenordnungen und mittlere Geschwindigkeiten ganz ordentliche Ergebnisse liefert), die jedoch für hohe Geschwindigkeiten, wie die der Neutrinos, schlicht zu Fehlschlüssen führt.

Tatsächlich ist der Impuls eines Teilchens ohne Ruhemasse, Anschauung hin oder her, durch dessen Energie dividiert durch die Lichtgeschwindigkeit gegeben, wie ich ausführlich aus der Relativitätstheorie ableitete[18] und man auch in Physikbüchern über die Relativitätstheorie nachlesen kann.

Zusätzlich wurde diese Beziehung zwischen Teilchenimpuls und -energie in einer Vielzahl von Experimenten bestätigt, speziell bei Photonen (Lichtteilchen), deren Ruhemasse ebenfalls Null ist.

Anwendung findet diese Energie-Impulsbeziehung z.B. bei Sonnensegeln, die die Beschleunigung eines Satelliten oder einer Raumsonde durch den Strahlungsdruck der Sonne (Impulsübertragung der Photonen auf das Sonnensegel) ermöglichen.

Die materialistische Weltanschauung[19], die sich hier im falschen Glauben an die Gültigkeit der klassischen Mechanik über die Grenzen unserer beschränkten Wahrnehmung der Realität hinaus äußert, führt auch in vielen anderen Lebensbereichen zu fatalen Fehlschlüssen, wie wir in Teil 2 sehen werden. Und genau dieses falsche Verständnis der Realität wird aus verschiedenen Gründen von den Illuminaten gefördert:

a) Das Festhalten an Anschauungen wie Masse und Materie verhindert den Fortschritt der Physik und sichert somit den Abstand zwischen der »offiziellen« Technologie (d.h. die Technologie der Proles) und der Technologie der Illuminaten, die Letztere auf Basis ihres groben Wissens über die Vril-Technologie und aus den Trümmern abgestürzter Flugscheiben[20] der Artur zu entwickeln suchen.

b) Die Fokussierung der Proles auf materiellen Reichtum macht sie zu Sklaven der Illuminaten (siehe Kap. 2), weil sie sich durch ein paar geniale Tricks die Kontrolle über das Geld verschafft haben (Abschnitte 2.3 und 2.4). Im Gegensatz zum Materialismus führt geistiger Reichtum (Information) aus der Sklaverei heraus.

Und an dieser Stelle kommt unser alter Bekannter Baphomet wieder ins Spiel: Ausgerechnet die Naturwissenschaften werden von den Illuminaten als materialistisch verunglimpft. Das ist die perfekte Verdrehung der Wahrheit.

Wie ich darlegte, bezieht sich Naturwissenschaft ausschließlich auf Information, der Verknüpfung von Information(Mathematik) und liefert auch nichts anderes als Information. Konstrukte wie »Materie« sind lediglich Interpretationen unserer auf die Umwelt unserer Vorfahren optimierten Gehirne.

Schauen wir uns zum Abschluss dieses Abschnitts die Natur von Information genauer an. Wie erwähnt, kann Information zwei Werte annehmen: 0 und 1[21]. Mit diesen Nullen und Einsen lassen sich alle möglichen Dinge abspeichern, die wir von unserer Umwelt wahrnehmen können (weil unsere Wahrnehmungen nichts anderes als Informationen sind): Bilder, Videos, Sprache, Geräusche, Musik und im Prinzip auch Gerüche, Geschmack und Tastinformationen.

Diese Daten, nehmen wir als Beispiel ein Musikstück im mp3-Format, kann man auf unterschiedlichen Substraten abspeichern. Ändert sich das Musikstück, ob wir es auf einem USB-Stick, einer CD oder einer Festplatte abspeichern? Natürlich nicht. Information ist vollkommen unabhängig vom Substrat, d.h. sie ist vollkommen immateriell.

Ist das nicht genau das, was wir unter »Geist« verstehen? Ist Bewusstsein nicht ebenfalls immateriell? Genau das ist es. Wir wissen, dass die Nervenzellen digital, also im Prinzip über Nullen und Einsen, miteinander kommunizieren. Und wir wissen auch, dass sich die Verbindungen zwischen den Nervenzellen beim Denken verändern. Sind Denken und Bewusstsein also Programme?

Lassen Sie mich vor der Beantwortung dieser Frage die Begrifflichkeiten genauer definieren. Ein Programm verarbeitet Informationen nach festen oder variablen Regeln. Diese Regeln sind wiederum nichts weiter als Informationen, d.h. Programme bestehen auch nur aus Nullen und Einsen.

Nun zur Antwort: Ja, das kann man so sehen. Sind unsere Gehirne also hochentwickelte, durch natürliche Selektion entstandene Computer? Dies ist eine sehr perfide, nach Illuminatenmanier gestellte Frage, weil unsere bisherigen Erläuterungen auf ein »Ja« schließen lassen, wir mit dem Begriff »Computer« jedoch (zurecht, wie wir gleich sehen werden) seelenlose Maschinen verbinden – und mit so etwas möchten wir uns schließlich nicht identifizieren.

Im Prinzip könnte man genauso gut die Frage stellen: Ist ein Auto ein Haufen aus Metall, Gummi und Kunststoffen? Selbstverständlich ist ein Auto viel mehr als das und es ist erheblich komplexer als ein beliebig zusammengewürfelter Haufen der erwähnten Materialien.

Ähnlich verhält sich Gehirn zum Computer. Beides sind informationsverarbeitende Systeme, doch unser Gehirn kann erheblich mehr als die primitiven Computer, die auf und unter unseren Schreibtischen stehen. Es kann selbstständig denken und es beherbergt Bewusstsein. Dann stellt sich nun die Frage, wenn sowohl Gehirn als auch Computer informationsverarbeitende Systeme sind, warum entsteht im Gehirn Bewusstsein und im Computer nicht?

Aus dem gleichen Grund, warum man mit einem Haufen Metall und Kunststoff nicht fahren kann. Die genauere Antwort liefert uns ein seltsames Phänomen, das sich »Emergenz« nennt.

Denken wir dazu an ein Wassermolekül. Es hat eine ganze Reihe von physikalischen Eigenschaften, »flüssig« gehört jedoch nicht dazu. Zwei oder zwanzig Wassermoleküle zeigen immer noch nicht die Eigenschaft »flüssig«, Millionen Wassermoleküle hingegen schon – unter bestimmten Bedingungen (Druck und Temperatur müssen in einem klar abgegrenzten Bereich liegen, ansonsten zeigen die Wassermoleküle die Eigenschaften »fest« oder »gasförmig«).

Unter Emergenz versteht man genau dieses Phänomen, dass ein System plötzlich neue Eigenschaften zeigt, die die einzelnen Bestandteile des Systems nicht haben.

So zeigt ein Haufen aus Metall, Gummi und Kunststoffen nicht die Eigenschaft »man kann damit fahren«. Werden die Komponenten jedoch auf spezielle Art zusammengesetzt, so entsteht ein Auto mit genau dieser Eigenschaft. Ähnlich verhält es sich mit dem Gehirn. Weder Informationen noch die einzelnen sie verarbeitenden Nervenzellen haben Bewusstsein. Eine große Menge auf spezielle Weise verschalteter Nervenzellen bringt jedoch diese neue Eigenschaft hervor. Bewusstsein ist also ein Emergenz-Phänomen und es ist vollkommen immateriell, weil es aus Information besteht. Ich finde, damit sind wir ziemlich nah bei dem, was man unter »Seele« versteht.

Zum Abschluss möchte ich noch auf ein weiteres Gerücht zu sprechen kommen, das die Illuminaten in die Welt gesetzt haben, um die Wissenschaft und das Denken der Proles zu behindern. Schließlich würden die Proles zu einer ernsten Bedrohung für die Bruderschaft, wenn sie endlich anfangen würden die Realität zu verstehen und somit auch ihr Sklavendasein zu erkennen.

Es handelt sich um das Gerücht, naturwissenschaftliches Denken bestünde aus reiner Rationalität, d.h. kalter Logik. Wenn dem so wäre, könnten Computer neue Naturgesetze durch stures Berechnen entdecken. Dies ist jedoch noch niemals vorgekommen (und kann auch niemals vorkommen).

Wir Menschen – zumindest einige von uns – haben jedoch offensichtlich die Fähigkeit, diese Gesetzte, d.h. die Struktur der Realität, sogar außerhalb unserer angeborenen »Anschauungen« zu erkennen.

Der Gedanke liegt nahe, dass dies etwas mit unserem Bewusstsein zu tun haben könnte, das uns von den Computern unterscheidet. Dem ist nicht so. Denn es gibt auch noch eine weitere Eigenschaft, die durch Emergenz in unseren Gehirnen entstanden ist, die den meisten von uns jedoch weniger auffällt als unser Bewusstsein.

Diese Eigenschaft wird »Vorbewusstsein« oder »Intuition« genannt. Während das Bewusstsein im vorderen Bereich des Cortex lokalisiert ist, befindet sich der intuitive Teil im mittleren und hinteren Bereich.
Dieses Vorbewusstsein ist der Hort unserer Kreativität. Kein Wissenschaftler kann bewusst (!) erzwingen, einen neuen Sachverhalt, ein neues Gesetz zu finden – egal wie rational und logisch klar er denkt. Dazu braucht er eine zündende Idee, die ihren Ursprung im Vorbewusstsein hat.

Dort werden Verknüpfungen zwischen neuronalen Mustern erzeugt, die zuvor in keiner Beziehung zueinander standen und gerade durch diese Verknüpfung plötzlich Sinn machen. Man kann dies so verstehen, dass durch unbewusste Intuition Emergenz im Gehirn erzeugt wird, d.h. zwei Sachverhalte zeigen durch ihre Verknüpfung eine völlig neue, unerwartete Eigenschaft und genau diese Eigenschaft ist die Lösung für das Problem, über das der Wissenschaftler nachgedacht hat.

Es scheint fast so, als sei dieses Vorbewusstsein, d.h. unsere Intuition, auf eine bislang nicht verstandene Weise mit der Realität, also der Struktur des Universums verknüpft.

Genau diese Verbundenheit mit der »Schöpfung« spürt man, wenn man, entsprechende Fähigkeiten und Training vorausgesetzt, durch Meditation die Grenzen zwischen Bewusstsein und Vorbewusstsein überwindet. Auf diese Weise erreicht man das, was man eine »höhere Bewusstseinsebene« nennt. Menschen, die bereits auf diese geistige Reise gegangen sind, erkennen, dass Dinge wie Materie Trugbilder sind und sie sind somit nicht länger empfänglich für die Rattenfängerei der Illuminaten.
Diese Dualität von Bewusstsein und Intuition unterscheidet uns von Computern, d.h. diese beiden Emergenz-Phänomene des Gehirns machen uns zu Wesen, die in der Lage sind, die Realität um uns herum zu verstehen. Das eine wäre ohne das andere nutzlos.

Reine Logiker wären niemals in der Lage, etwas Neues zu entdecken, und rein intuitiv denkende Wesen wären sich ihrer selbst nicht bewusst und könnten ihr Denken nicht in geordnete Bahnen lenken. Oder mit anderen Worten:

Die Verschmelzung von Logik und Intuition führt zu echter Spiritualität statt zu religiöser Illusion.

Selbstverständlich versuchen die Illuminaten, diese Wahrheiten vor den Proles zu verbergen. Dazu verdrehen sie die Tatsachen, versinnbildlicht durch Baphomet, und verschaffen ihren Sklaven die Illusion materieller Ersatzbefriedigung, nachdem die religiöse Illusion eines kleinlichen Rachegottes (siehe Abschnitt 2.2) durch die von den Artur betriebene Aufklärung empfindlichen Schaden genommen hatte.

Doch bevor wir uns in Teil 2 dieses Buches den illuminierten Strategien zuwenden, möchte ich zunächst in Teil 1 den historischen Hintergrund der Entstehung der beiden Geheimgesellschaften mit den allgemein zugänglichen Überlieferungen vergleichen.

Teil 1: Außerirdische Besucher vor 5.500 Jahren?– Plausibilitätsbetrachtungen

In meinem Buch »Als Agent der Dritten Macht« habe ich die Ursache für die Entstehung der Hochkulturen im Überblick geschildert. Im ersten Teil des Ihnen nun vorliegenden Buches möchte ich allgemein zugängliche Hinweise und logische Argumente aufführen, die meine Behauptungen über den Besuch der Alderaaner vor 5.500 Jahren und ihren Krieg gegen die Dragonen untermauern. Zunächst möchte ich noch einmal die wichtigsten Ereignisse zusammenfassen, wobei ich nochmals darauf hinweise, dass das Jahr 0 auf das falsche Geburtsjahr Christi bezogen ist, um unsere gegenwärtige Zeitrechnung beizubehalten (Jesus wurde demnach im Jahre -7 geboren, also 7 Jahre vor dem Beginn unserer Zeitrechnung).

-4.192: Die menschenähnlichen Alderaaner (Heimatsystem: Epsilon Eridani, Heimatplanet: Alderaan) starten eine Erkundungssonde zum 5,9 Lichtjahre entfernten Nachbarsystem Tau Ceti. Sie finden dort einen Planeten, der von seinen intelligenten schlangenähnlichen Bewohnern Dragon genannt wird.
-4.178: Die Sonde erreicht Dragon.
-4.152: 5.000 Alderaaner brechen mit einem Generationenraumschiff in der Form eines Speichenrades nach Tau Ceti auf.
-4.033Die 5.000 Alderaaner erreichen Dragon. Sie unterrichten die gelehrigen Dragonen.
Inhalt


Vorwort
Einleitung: Baphomet, Spiritualität und Naturwissenschaften
Teil 1: Außerirdische Besucher vor 5.500 Jahren?– Plausibilitätsbetrachtungen
1.1 Das Killerargument
1.2 Lieber Gott im Himmel …
1.3 Krieg der Götter
1.4 Gilgameš und die Gründung der Artur
Teil 2: Baphomet – Die Herrschaftsstrategien der Illuminaten
2.1 Die Organisationsstruktur der Illuminaten
2.2 Religion
2.3 Das Bankensystem
2.4 Die Federal Reserve (Fed) und die Rolle Amerikas
2.5 Demokratie
2.6 Überwachung
2.7 Familie, Senioren, Frauen und Jugend
2.8 Schlusswort
Literaturverzeichnis

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Impressum
Fußnoten

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Anmerkung der Redaktion zur Bruderschaft der Schlange: 

Die Bruderschaft der Schlange oder die Bruderschaft des Drachen soll die älteste bekannte Geheimgesellschaft der Geschichte sein. Teile des Geheimwissens der atlantischen Bruderschaft überlebten in neuen Bruderschaften in Ägypten, Indien und Tibet. Die Erben dieser neuen, geheimen Bruderschaften führten mit atlantischem Wissen die Menschheit durch alle Geschichtsepochen des dunklen Zeitalters. In der Neuzeit entwickelten sich daraus die Freimaurer-, Templer- und Illuminaten-Bruderschaften.

Schätzungen gehen von grade mal 3000 v.d.Z. aus, wieder andere sagen, dass die Bruderschaft bereits im alten Atlantis entstanden sein soll.

Auch wird die Entstehung der "Bruderschaft der Schlange" dem Römischen Senat zugeordnet.

Eine vielfach vertretene These besagt, das die Bruderschaft der Schlage aus Illuminati (Agharti) (roter Drache, Sonnenanbeter) und aus Luminaren (Shambala) (gelber Drache, Mondanbeter) besteht, die hier auf der Erde die nötige Polarität erzeugen.

Wobei der Begriff Illuminaten/Illuminati (die Erleuchteten) auch als Synonym für viele vermeintliche und tatsächliche Geheimbünde bzw. regionale, nationale/internationale, globale Eliten angesehen werden kann, welche ein Interesse an der Neu-/Ordnung der Welt, oder ihrer früher bekannten Welt haben. Somit ist jene These, die bayrischen Illuminati seien die Bruderschaft der Schlange ein Missverständnis.

Eher unterwandert die Bruderschaft der Schlange andere Geheimbünde bzw. elitäre Vereinigungen, um diese dienstbar zu machen.

Quelle: Fandom

Last modified onSunday, 24 May 2020 08:38

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